Wählergunst Die SPD bricht ein
Hamburg - Die Unzufriedenheit der Deutschen mit dem neuen Regierungsprogramm und der schlechten wirtschaftlichen Lage muss die SPD allein ausbaden. Die Unterstützung für den großen Koalitionspartner sank laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und Stern von 38,5 Prozent bei den Bundestagswahlen im September auf 33 Prozent. Die Grünen legten dagegen zu. Zehn Prozent der deutschen Wahlberechtigten würden ihnen derzeit ihre Stimme geben.
Der jüngste Parteispendenskandal um Jürgen Möllemann macht der FDP zu schaffen. Die Liberalen würden gerade noch von fünf Prozent gewählt werden. CDU und CSU könnten sich bei einer Wahl derzeit um 6,5 Prozentpunkte auf 45 Prozent steigern.
Die Hälfte der 2502 Befragten nimmt an, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland weiter verschlechtern wird. 30 Prozent erwarten, dass sich die Situation nicht verändert.