Was am 20.2. wichtig wird: - DER SPIEGEL
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Tagesvorschau Was Mittwoch wichtig wird

Sony präsentiert die Playstation 4, Spaniens Premier wendet sich in einer Vertrauenskrise an Parlament und Bürger, der Runde Tisch zu Kindesmissbrauch zieht Bilanz, und Schalke 04 hofft auf ein Wunder in der Championsleague - das sind die wichtigsten Themen am Mittwoch.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Sony präsentiert Playstation 4

Die Spannung steigt (Archivbild): Sony hat nach New York geladen und weiter nichts verraten

Die Spannung steigt (Archivbild): Sony hat nach New York geladen und weiter nichts verraten

Foto: THOMAS PETER/ REUTERS

Elektronikkonzerne lieben bekanntlich die Geheimniskrämerei. Deshalb hat auch Sony für Mittwoch nach New York eingeladen, ohne zu verraten, worum es genau geht. Die Branche rechnet allerdings fest mit der Playstation 4 - und damit der nächsten Stufe im Konsolenkrieg. Die Präsentation beginnt gegen null Uhr MEZ in der Nacht zu Donnerstag. SPIEGEL ONLINE ist vor Ort und berichtet.

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Spaniens Premier Rajoy kämpft um Amt und Ehre

Valencia: Proteste gegen Korruption und gegen Einschnitte im Bildungssektor

Valencia: Proteste gegen Korruption und gegen Einschnitte im Bildungssektor

Foto: HEINO KALIS/ REUTERS

Showdown in Madrid: Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy spricht im Parlament zur Lage der Nation, sein Auftritt wird mit Spannung erwartet. Spanien durchlebt eine schwere Krise. Korruptionsvorwürfe treffen die Regierung, das Königshaus wird immer stärker in einen Betrugsfall hineingezogen. In Katalonien sollen Politiker ausspioniert worden sein. Es gibt keine Jobs, Wohnungen werden zwangsgeräumt, die Arbeitslosigkeit ist auf Rekordhöhe. Die Bürger müssen Opfer bringen - das verlangen ausgerechnet jene Politiker, deren dunkle Machenschaften nun ans Licht kommen.

Der Justiz vertrauen viele Bürger schon lange nicht mehr: Prozesse dauern ewig, Staatsanwälte arbeiten ineffizient, Richter stehen teilweise unter politischem Einfluss. SPIEGEL ONLINE berichtet über den Affären-Sumpf in Spanien und über die Rede des Premiers.

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Runder Tisch zieht Bilanz zum Thema Kindesmissbrauch

Kindesmissbrauch: Was ist aus den Empfehlungen geworden?

Kindesmissbrauch: Was ist aus den Empfehlungen geworden?

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ dpa

Vor drei Jahren erschütterten zahlreiche Fälle von Kindesmissbrauch vor allem in Schulen Öffentlichkeit, Kirche und Politik. Die Bundesregierung setzte einen Runden Tisch ein, beteiligt sind drei Bundesministerien: die Ressorts für Familie, Justiz und Bildung. Ende 2011 präsentierten die Beteiligten als Erstes Empfehlungen: Der Opferschutz sollte verbessert, eine Aufklärungskampagne gestartet, die Zusammenarbeit von Beratungsstellen verbessert und ein Hilfsfonds aufgelegt werden. Betroffenenverbände beklagen allerdings, dass bisher viel zu wenig umgesetzt worden sei. Am Mittwoch wollen die ehemaligen Teilnehmer des Runden Tisches Bilanz ziehen.

Wirtschaftsweiser Peter Bofinger: Beruhigende Illusion der Objektivität

Wirtschaftsweiser Peter Bofinger: Beruhigende Illusion der Objektivität

Foto: DDP

Er gehört zu den Säulen der Bundesrepublik wie "Tatort" und politischer Aschermittwoch: Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, salopp auch "Die fünf Weisen" genannt. Am Mittwoch feiert das Gremium seinen 50. Geburtstag. Fünf Professoren, die mit ihren Gutachten seit 1963 die beruhigende Illusion nähren, über Wirtschaftsfragen ließe sich ebenso wissenschaftlich-objektiv urteilen wie die korrekte Gastritistherapie. Doch spätestens seit der Finanzkrise ist der Objektivitätsanspruch des Sachverständigenrats ins Wanken geraten. Und das Geburtstagssymposion am Mittwoch verspricht allein deshalb schon kontrovers zu werden, weil außer Kanzlerin und Vizekanzler der wortgewaltige Hans-Werner Sinn auftritt - der nicht zu den fünf Weisen, aber sicherlich zu den fünf Meinungsstärksten zählt.

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Schalke hofft auf die Wende in der Königsklasse

Klaas-Jan Huntelaar: Nach Augenverletzung wieder dabei

Klaas-Jan Huntelaar: Nach Augenverletzung wieder dabei

Foto: Kevin Kurek/ dpa

Schalke 04 trifft am Abend im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League in Istanbul auf Galatasaray. Klaas-Jan Huntelaar ist zwar nach überstandener Augenverletzung wieder fit, doch die Chancen stehen alles andere als gut. Schalke hinkt in der Bundesliga nur noch hinterher, Istanbul hat sich hingegen in der Winterpause mit Wesley Sneijder und Didier Drogba nicht nur namentlich extrem verstärkt. Ob ausgerechnet in der Königsklasse die Wende glückt, ist fraglich. Zudem fehlt beim S04 außer sechs Verletzten der zuletzt beste Schalker Raffael, da er in dieser Champions-League-Saison bereits für Kiew auflief. SPIEGEL ONLINE berichtet ab 20.45 Uhr live vom Hinspiel in Istanbul.

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Die Debatte: Wie präzise hacken chinesische Experten?

US-Firmen wähnen sich von immer mehr chinesischen Hackern ausgespäht. Die Volksrepublik weist den Vorwurf der Spionage zurück, doch die Indizien lassen nur zwei Schlüsse zu: Entweder duldet das Regime die Cyber-Krieger - oder es unterstützt sie aktiv. Diese und andere korrespondierende Fragen waren Thema der entsprechenden Debatte im SPIEGEL-ONLINE-Forum.