Dubiose Geschäfte - DER SPIEGEL
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CDU Dubiose Geschäfte

• aus DER SPIEGEL 20/2000
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Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat die CDU-eigene Union Betriebs-GmbH in Rheinbach durchsucht. Hintergrund der Aktion sind dubiose Geschäfte mit »Blindanzeigen« der von der CDU herausgegebenen Zeitschrift »Wirtschaftsbild«. Das Blatt hatte den Ermittlern zufolge von 1988 bis 1995 in großem Umfang Gelder für Anzeigen akquiriert, die aber mit Wissen der Auftraggeber nie erschienen. Diese setzten die Kosten für die nicht erbrachte Leistung meist beim Fiskus ab und hinterzogen damit Steuern. Ex-»Wirtschaftsbild«-Verleger Axel Walter soll seine Anzeigenwerber instruiert haben, gegenüber Kunden zu behaupten, die Zahlungen kämen - als verdeckte Spende - der CDU zugute, die »Wirtschaftsbild« herausgebe. Das stimmte zwar, Eigner des Verlages aber war Walter. Laut Staatsanwaltschaft soll er das eingetriebene Geld behalten und damit Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet haben. Walter nennt die Vorwürfe »absurd«.

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