Fahd Ibn Abd al-Asis Al Saud - DER SPIEGEL
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Fahd Ibn Abd al-Asis Al Saud

• aus DER SPIEGEL 34/2002
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Fahd Ibn Abd al-Asis Al Saud , 81, König von Saudi-Arabien, dessen Vermögen auf 30 Milliarden Dollar geschätzt wird, rettet dem spanischen Badeort Marbella an der Costa del Sol die bisher maue Saison. Der an Diabetes, Arthrose, Herzschwäche und Übergewicht leidende Monarch, hier ehrfürchtig »Midas« genannt, kam begleitet von vier Privatflugzeugen aus Genf, wo er sich einer Star-Operation hatte unterziehen müssen. Sein gerade für 120 Millionen Euro renovierter Palast Mar Mar, eine Kopie des Weißen Hauses in Washington, kann gar nicht das gesamte königliche Gefolge von bis zu 3000 Menschen fassen. Deshalb mieteten die Saudis Luxuschalets in der Umgebung und 300 Suiten in Nobelhotels für drei Monate. Bei seinem letzten Besuch hatten der Petromilliardär und seine Entourage 90 Millionen Euro in acht Wochen ausgegeben. Deshalb haben die Juweliere und Edelboutiquen schon ihre Schaufenster mit dem Teuersten bestückt. Confiserien und Blumenläden erwarten tägliche Lieferaufträge für mehr als 1500 Euro. Die größte Kaufhauskette hat eigenes Personal abgestellt. Auch im örtlichen Krankenhaus wurde ein Stockwerk für Fahd reserviert und nach seinen Wünschen umdekoriert. Seit Tagen warten an die 300 Arbeitswillige vor den Mauern der weißen Sommerresidenz, in der Hoffnung einen Job als Chauffeur, Kellner oder Diener zu ergattern: 3000 Dollar pro Person und Monat lässt der greise Herrscher für die Dienstleistungen springen, als Trinkgeld gibt es goldene Rolex. Kein Wunder, dass auch eine britische Modelagentur ihren Service mit gut gebauten Girls anbietet.

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