Hoffen auf Gnade
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DER SPIEGEL 21/1993
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Der 58jährige Maschinenbauingenieur Helmut Szimkus, der im Januar 1992 in Teheran wegen Spionage für den Irak zum Tode verurteilt wurde, kann auf Begnadigung hoffen. Iranische Minister haben der Bundesregierung zugesagt, daß die Todesstrafe auch dann nicht vollstreckt wird, falls das Urteil in dem noch anhängigen Revisionsverfahren vom Obersten Gerichtshof bestätigt werde. Szimkus soll dann vorzeitig aus der Haft entlassen werden; über den Zeitpunkt läßt Teheran Bonn bisher im unklaren. An der Schuld des Ingenieurs, der ein Geständnis abgelegt hatte, hegen die deutschen Behörden keinen Zweifel mehr. Mitarbeitern des Bundesnachrichtendienstes waren in Teheran glaubhafte Beweise vorgelegt worden.