Kiep lässt Amt ruhen - DER SPIEGEL
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VEREINE Kiep lässt Amt ruhen

• aus DER SPIEGEL 8/2000
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Vergangene Woche zog Walther Leisler Kiep eine Konsequenz aus der CDU-Parteispendenaffäre: Er übt sein Amt als Vorstandsvorsitzender der »Atlantik-Brücke« so lange nicht aus, bis die gegen ihn erhobenen Vorwürfe geklärt sind. Kiep steht im Verdacht, als CDU-Schatzmeister Parteispenden in Millionenhöhe illegal beschafft zu haben. Die feine Atlantik-Brücke, ein elitärer Club zur Vertiefung der deutsch-amerikanischen Freundschaft, kam ins Gerede, weil einige der prominentesten Beteiligten der Parteispendenaffäre den Verein offenbar als Kontaktbörse nutzten. Auf Empfängen der Brücke tummelten sich der ehemalige hessische CDU-Kassenwart Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein, der Geschäftsmann Karlheinz Schreiber und der Leuna-Vermittler Dieter Holzer. Kiep, der 1984 auf Vorschlag von Helmut Kohl zum Vorsitzenden der Atlantik-Brücke gewählt worden war, warb unter den betuchten Vereinsmitgliedern auch um Spenden für die CDU.

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