Manuela Arcuri - DER SPIEGEL
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Manuela Arcuri

• aus DER SPIEGEL 34/2001
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Manuela Arcuri, 24, Schauspielerin und Kalenderschönheit, fügt Italiens Wirtschaft beträchtlichen Schaden zu. Ihr Abbild, in vielen Posen, zumeist sparsam bekleidet, ist im Internet abrufbar und liegt in zahllosen Behörden und Fabriken als Bildschirmschoner auf dem PC. Mit verheerenden Folgen: Nach einer Untersuchung des Instituts für Transdisziplinäre Studien sinkt die Produktivität eines Beschäftigten, der das führende Pin-up-Girl des Landes in seinen Computer geladen hat, auf 58 Prozent des Durchschnitts. Bei anderen im Netz verfügbaren Damenbildern stellten die Forscher dagegen kaum produktivitätssenkende Einflüsse fest. Zwei bekannte TV-Moderatorinnen zum Beispiel brachten es auf einen Rückgang der Arbeitslust von gerade einmal fünf Prozent. Weil die Homepages mit Manuela (zum Beispiel: www.manuarcuri. supereva.it) zudem häufiger als alle anderen angeklickt werden, könnte der Arcuri-Effekt zur Erklärung der italienischen Wirtschaftsschwäche demnächst womöglich auch in der ökonomischen Literatur Eingang finden.

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