Springer-Subvention
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DER SPIEGEL 18/1971
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Axel Springer, Hausherr an der Mauer, profitiert von seiner alten Liebe zu Berlin. Er beantragte und erhielt vom Bundeswirtschaftsministerium einen zinsgünstigen ERP-Kredit von drei Millionen Mark zur Modernisierung seiner Druckereien in der Halbstadt (Gesamtkosten: 12 Millionen Mark). Der Zeitungszar, dem dort die Gazetten »Bild«, »Welt«, »BZ« und »Morgenpost« (Anteil am West-Berliner Tageszeitungsmarkt: rund 70 Prozent) gehören, muß für den Staatskredit, der ihm für zehn Jahre belassen wurde, nur vier Prozent Zinsen zahlen.