Ulla Schmidt
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DER SPIEGEL 49/2000
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Ulla Schmidt, 51, Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, kommt jetzt ihre Herkunft aus dem Rheinland zugute. Die einstige Sonderschullehrerin, bereits als Riesters Rentenschatten bekannt, leitet eine Arbeitsgruppe zur Rentenreform in der Fraktion und soll das Kunststück fertig bringen, zwischen den unterschiedlichen Lagern in der eigenen Partei, den Gewerkschaften und den Sozialverbänden einen Konsens herzustellen. Eine mörderische Aufgabe, wie Fraktionskollegen ihr mitleidig zu verstehen gaben: »Ulla, was sollen wir dir bloß auf deinen Grabstein schreiben?« Die Sozialpolitikerin aus Aachen setzt auf rheinische Überlebenskunst und wehrte frohgemut ab: »Alles geht mal vorüber, alles geht mal vorbei.«