Deutscher Pavillon Gefragte Gipsköpfe
Hannover - "Der Eigentümer führt viele Gespräche, aber es gibt da nichts Neues", sagt der Geschäftsführer der Trägergesellschaft Deutscher Pavillon, Claus Groth. Der Mietvertrag der Trägergesellschaft für das Gebäude, das der Investor Josef Wund aus Friedrichshafen für mehr als 120 Millionen Mark gebaut hat, läuft Ende des Jahres aus.
Ursprünglich war geplant, aus dem Deutschen Pavillon mit seiner 6600 Quadratmeter großen gebogenen Glasfassade einen Wissenschafts- und Zukunftspark zu machen. Doch auch andere Möglichkeiten, das "postsozialistische Autohaus" (Besucherspott) einer sinnvollen Verwendung zuzuführen, waren im Gespräch.
Die 47 Gipsköpfe aus der "Ideenwerkstatt Deutschland", dem ersten Teil der Ausstellung, sollen erst einmal an eine Stuttgarter Agentur zurückgehen. Es hätten sich aber inzwischen mehrere Hotelbetreiber gemeldet, die gern den ein oder anderen Kopf in ihrem Haus aufstellen würden, hieß es. Darüber sei aber noch nicht entschieden.