Expo Ursache für Bungee-Unfall weiter unklar
Hannover - Nach dem Unfall mit einer Bungee-Schaukel auf dem Expo-Gelände in Hannover ist die Ursache des Unglücks noch nicht geklärt. Zwei 14 Jahre alte Schüler, die in der Fahrgastkabine saßen, wurden unterdessen aus der Klinik entlassen. Experten von TÜV, Gewerbeaufsichtsamt und Bauaufsichtsamt ermittelten, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag.
Am Mittwoch war eines von zwei Stahlseilen des "Sky-Jumpers" gerissen. Dadurch wurde die Schaukel an dem verbleibenden Seil etwa zehn Meter hoch geschleudert und prallte gegen einen Haltepfosten. Die beiden darin sitzenden Jungen waren zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht worden. "Sie sind aber nicht verletzt und haben die Klinik inzwischen verlassen", sagte die Polizeisprecherin. Der "Sky-Jumper" sei bis auf weiteres stillgelegt worden.
Nach Aussage der Feuerwehr hatten die Schüler großes Glück gehabt. Der Unfall sei beim Spannen der Seile passiert, nur fünf Sekunden bevor die Fahrgastzelle auf eine Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern beschleunigt werden sollte. Im "Sky-Jumper" wird die Kabine an Seilen bis zu 50 Meter hoch in die Luft geschleudert.
Expo-Sprecher Andreas Lampersbach bedauerte den Unfall. Nach Klärung der Ursache werde die Expo mit dem Betreiber nachdenken, ob und in welcher Form der "Sky Jumper" künftig auf der Weltausstellung eingesetzt wird.