Expo: Warten wie in der Behörde - DER SPIEGEL
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Expo Warten wie in der Behörde

Kurz vor Ende der Weltausstellung werden ihre Macher zu Tüfftlern. Jetzt hat man sich Wartemarken ausgedacht.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hannover - Mit Wartemarken will die Expo-Gesellschaft Wartezeiten von bis zu fünf Stunden auf dem Gelände der Weltausstellung verkürzen.

Es werde überlegt, wie man das Warten etwa vor dem Themenpark verkürzen könne, sagte eine Expo-Sprecherin am Mittwoch in Hannover. Das bisherige Prinzip "hinten anstellen" führt bei den Besuchern immer öfter zu Unzufriedenheit.

Besuchern könnten bestimmte Zeiten für einzelne Pavillons vorgegeben werden, etwa in Form von Wartemarken wie beim Amt, sagte die Sprecherin. Dann könnten sie in der Zwischenzeit andere Orte der Weltausstellung besichtigen.

Die Hitliste der längsten Warteschlangen führt der Themenpark "Planet of Visions" an. Am Montag kamen 290.000 Tagesgäste; die Besucher mussten bis zu fünf Stunden anstehen.

Der "Planet M" von Bertelsmann brachte es auf vier, die "Cyclebowl" des Grünen Punktes auf drei Stunden. Vor 60 Gebäuden auf dem Ausstellungsgelände gab es nach Expo-Angaben allerdings selbst an den Rekordtagen keine Schlangen.

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