Steuerausfälle: Expo wird noch teurer - DER SPIEGEL
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Steuerausfälle Expo wird noch teurer

Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel hat die erwarteten Steuereinnahmen durch die Expo von vier Milliarden Mark auf maximal 1,5 Milliarden Mark nach unten korrigiert. Damit wird klar, dass das Minus der Weltausstellung keinesfalls durch Steuermehreinnahmen ausgeglichen wird.
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Hannover - Expo-Chefin Birgit Breuel hatte immer betont, die zusätzlichen Steuergewinne für Bund und Länder würden in jedem Fall das Expo-Defizit übersteigen. Nach neuen Berechnungen geht die Expo aber von einem Defizit von 2,4 Milliarden Mark aus.

Gabriel sagte, die Steuerprognose sei aus zwei Gründen nach unten korrigiert worden. Zum einen schlage sich die hinter den Erwartungen zurückbleibende Besucherzahl nieder. Zum anderen seien in den alten Prognosen Einnahmen enthalten gewesen, die es ohne die Weltausstellung auch gegeben hätte.

Der Ministerpräsident und Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) wollen am Donnerstagnachmittag über die Verteilung des Defizits und Möglichkeiten zu seiner Verringerung reden. Gabriel sagte, zu welchen Teilen Bund und Land das Minus tragen werden, werde aber erst nach Ende der Expo am 31. Oktober entschieden.

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