Steuerausfälle Expo wird noch teurer
Hannover - Expo-Chefin Birgit Breuel hatte immer betont, die zusätzlichen Steuergewinne für Bund und Länder würden in jedem Fall das Expo-Defizit übersteigen. Nach neuen Berechnungen geht die Expo aber von einem Defizit von 2,4 Milliarden Mark aus.
Gabriel sagte, die Steuerprognose sei aus zwei Gründen nach unten korrigiert worden. Zum einen schlage sich die hinter den Erwartungen zurückbleibende Besucherzahl nieder. Zum anderen seien in den alten Prognosen Einnahmen enthalten gewesen, die es ohne die Weltausstellung auch gegeben hätte.
Der Ministerpräsident und Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) wollen am Donnerstagnachmittag über die Verteilung des Defizits und Möglichkeiten zu seiner Verringerung reden. Gabriel sagte, zu welchen Teilen Bund und Land das Minus tragen werden, werde aber erst nach Ende der Expo am 31. Oktober entschieden.