Steuern: Eichel lässt die Deutschen mehr zahlen - DER SPIEGEL
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Steuern Eichel lässt die Deutschen mehr zahlen

Allen Steuersenkungsplänen zum Trotz hat Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) den Abgabendruck auf die Bürger in diesem Jahr weiter erhöht. Arbeitnehmer zahlen 2003 durchschnittlich 52,4 Prozent ihrer Bruttoverdienste für Steuern und Abgaben.
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Hamburg - Im Jahre 2002 hatte der Staat lediglich 51,9 Prozent des Bruttolohns für sich beansprucht. Das ermittelte der Bund der Steuerzahler in seiner jüngsten Belastungsanalyse, die noch in diesem Monat vorgelegt werden soll. Demnach müssen Durchschnittsverdiener mit einem jährlichen Bruttolohn von rund 27.000 Euro gut 13.900 Euro für Sozialabgaben inklusive der Arbeitgeberbeiträge und Lohnsteuer aufwenden.

Rund 2540 Euro werden für indirekte Abgaben wie Mehrwert- oder Ökosteuer fällig. Ursache des Anstiegs sind vor allem die erhöhten Beiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen.