Kanzlerkandidat Stoiber will FDP-Chef Westerwelle drängen, schon vor der Wahl eine klare Koalitionsaussage zu machen - DER SPIEGEL
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Kanzlerkandidat Stoiber will FDP-Chef Westerwelle drängen, schon vor der Wahl eine klare Koalitionsaussage zu machen

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Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber plant, die FDP in den kommenden Wahlkampfwochen härter anzugehen. Stoiber will, dass Liberalen-Chef Guido Westerwelle erklärt, wen er unterstützt – ihn oder den sozialdemokratischen Amtsinhaber Gerhard Schröder. Die Wähler hätten einen Anspruch darauf, frühzeitig zu erfahren, für welchen Kurs Westerwelle steht. Sollten es die Liberalen ablehnen, sich zur Union zu bekennen, wollen Stoibers Strategen das Schreckgespenst einer Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP beschwören. Wer das Weiterregieren Schröders verhindern wolle, dürfe demnach keinesfalls der FDP seine Stimme geben. Die Liberalen indes mögen sich bislang nicht festlegen. Über Koalitionen, so Westerwelle, werde erst nach dem Wahltag am 22. September entschieden.