Abschiebe-Opfer war mit Atta befreundet - DER SPIEGEL
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Abschiebe-Opfer war mit Atta befreundet

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Der im Mai 1999 bei seiner Abschiebung getötete sudanesische Asylsuchende Aamir Ageeb hatte in Hamburg offenbar enge Kontakte zu dem späteren Todespiloten Mohammed Atta und dessen Komplizen. Wie jetzt durch Zeugenaussagen bekannt wurde, war Ageeb etwa mit dem kürzlich inPakistan verhafteten Top-Terroristen Ramzi Binalshibh befreundet, Hinweise für Terroraktivitäten Ageebs fanden sich bisher aber nicht. Ageebs Tod hatte bundesweit Proteste hervorgerufen, weil er imFlugzeug bei seiner Abschiebung starb; er hatte versucht sich zu wehren. Vermutlich erstickte der an Händen und Füßen gefesselte Sudanese, der zudem einen Helm tragen musste, als Beamte des Bundesgrenzschutzes seinen Oberkörper gewaltsam auf seine Schenkel drückten. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat im Februar gegen drei Beamte Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben, die Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens steht noch aus.