Gerster will ABM und Fortbildung kürzen
Der Chef der Bundesanstalt für Arbeit, Florian Gerster, will in diesem Jahr bei Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Fortbildungskursen zusätzliches Geld einsparen und so die Vorgabe der Regierung einhalten, ohne einen Bundeszuschuss auszukommen. Gerade in Westdeutschland seien ABM-Maßnahmen "nicht unbedingt die interessantesten Instrumente, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, sagte Gerster laut SPIEGEL auf einer nicht öffentlichen Sitzung des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Arbeit. Finanzminister Hans Eichel und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement hatten sich Anfang der Woche darauf verständigt, dass die Bundesanstalt in Nürnberg trotz der erwarteten Korrektur bei den Wachstumsdaten in diesem Jahr nach wie vor ohne Milliardenhilfen aus dem Bundesetat auskommen soll.