Hilfsprojekt für irakische Kinder gescheitert
Vier Wochen nach der Ankündigung von Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), kriegsversehrte Kinder aus dem Irak in Deutschland zu behandeln, ist das Projekt geplatzt. Erst wollte keine Hilfsorganisation das Angebot aufgreifen, dann verweigerte Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) die Bereitstellung von Flugzeugen. Eine der beiden Lazarettmaschinen der Luftwaffe ist derzeit für die verschollenen Sahara-Touristen reserviert, die andere steht für die Bundeswehr und US-Streitkräfte in Bereitschaft. Ohnehin war die Finanzierung innerhalb der Regierung nie geregelt worden. Martin Salm, Chef von Caritas International, nennt das Projekt eine "PR-Aktion: "Statt einzelne Kinder auszufliegen, hilft man mehr, wenn man die Strukturen vor Ort verbessert.