Rürup-Kommission: Bürgerversicherung würde 14 Milliarden Euro bringen - DER SPIEGEL
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Rürup-Kommission: Bürgerversicherung würde 14 Milliarden Euro bringen

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Die Rürup-Kommission zur Reform des Gesundheitswesens geht davon aus, dass durch die Einführung einer Bürgerversicherung die Krankenkassenbeiträge bereits im kommenden Jahr deutlich sinken würden. Laut internen Berechnungen könnte die gesetzliche Krankenversicherung mit zusätzlichen Einnahmen von 14 Milliarden Euro rechnen. Dies entspreche einer einer Beitragssatzsenkung von derzeit 14,4 Prozent des Bruttolohns auf etwa 13 Prozent. Voraussetzung dafür wäre nach Angaben des Kommissionsmitglieds Karl Lauterbach, dass die Versicherungspflichtgrenze (derzeit 3825 Euro) ebenso wie die Beitragsbemessungsgrenze (derzeit 3450 Euro) auf 5100 Euro monatlich steigen. Die Versicherungspflicht müsse auch für Beamte und Selbständige, die neu ins System kommen, gelten. Zudem müssten bei der Berechnung des Einkommens auch Zinsen, Mieteinnahmen und Aktiengewinne berücksichtigt werden. Nach einzelnen Abgeordneten der SPD und den Grünen hatte sich vergangene Woche auch CSU-Sozialexperte Horst Seehofer für die Einführung einer Bürgerversicherung ausgesprochen.