Bundeswehr zieht KSK aus Afghanistan ab - DER SPIEGEL
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Bundeswehr zieht KSK aus Afghanistan ab

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Die deutsche Elitetruppe Kommando Spezialkräfte (KSK) ist nach knapp zwei Jahren Einsatz in Afghanistan nach Deutschland zurückgekehrt. Stillschweigend endete damit die deutsche Beteiligung an der Jagd auf Terroristen im Rahmen der US-geführten Mission "Enduring Freedom" am Hindukusch. Das Mandat läuft offiziell bis zum 15. November und muss dann vom Bundestag verlängert werden. Zuletzt waren die Kommandosoldaten nicht mehr an Kampfhandlungen beteiligt, sondern wurden für so genannte Spezialaufklärung im Raum nordöstlich von Kabul eingesetzt. "Der Auftrag entspricht nicht mehr unserem Profil", so ein KSK-Offizier.

Aus dem Verteidigungsministerium hatte es in den vergangenen Monaten immer wieder Vorstöße gegeben, den stark strapazierten Eliteverband durch Fallschirmjäger zu ersetzen. Die Bundesregierung verwarf dies jedoch, um neue Irritationen bei den Amerikanern zu vermeiden, denen man das KSK zugesagt hatte.