Blutiges Geschäft EU subventioniert Stierkampf
Die Aufzucht spanischer Kampfstiere wird zum Teil mit deutschen Steuergeldern finanziert. Nach Recherchen der Münchner Tierschutzorganisation "Anti-Corrida" fließen jährlich bis zu 22,5 Millionen Euro als EU-Subventionen an die rund 1200 iberischen Kampfstier-Züchter.
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Hamburg - Laut EU-Finanzministerrat sollen die umstrittenen Subventionen auch nach der Reform der gemeinsamen Agrarpolitik 2005 als Prämien für eine umweltorientierte "extensive Landwirtschaft" weiterhin gezahlt werden. Das Berliner Landwirtschaftsministerium der Grünen Renate Künast hält die Kampfstier-Subventionen für eine "normale Prämie", die EU-weit ja auf "alle männliche Tiere gewährt" werde.