Bundestagsabgeordnete Flach und Uhl beziehen Firmengehälter - DER SPIEGEL
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Bundestagsabgeordnete Flach und Uhl beziehen Firmengehälter

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Zwei Bundestagsabgeordnete geraten nach der Doppelverdiener-Affäre um die Christdemokraten Laurenz Meyer und Hermann-Josef Arentz unter Druck: Die FDPBildungsexpertin Ulrike Flach und der SPD-Abgeordnete Hans-Jürgen Uhl beziehen seit Jahren neben ihren monatlichen Diäten zusätzliche Angestelltengehälter. Flach hat in den vergangenen sechs Bundestagsjahren bei vollen Bezügen ihre Arbeit als Übersetzerin für Siemens von "zu Hause erledigt" - einen Schreibtisch im Unternehmen besitze sie nicht. Der Vertrag mit Siemens werde aber von 2005 an ruhen. Der niedersächsische Abgeordnete Uhl ist seit seinem Einzug in den Bundestag im Jahr 2002 weiter bei VW als bezahlter Betriebsrat im Werk Wolfsburg tätig. "Ich beziehe ein monatliches Gehalt", bestätigte Uhl dem SPIEGEL - über die Höhe wollte er nichts sagen. Im Betriebsrat sei ihm kein spezieller Aufgabenbereich zugeordnet. Vor Uhl hatten schon die niedersächsischen SPD-Landtagsabgeordneten Ingolf Viereck und Hans-Hermann Wendhausen eingeräumt, von VW Gehälter zu beziehen - für fragwürdige Aufgaben.