FDP-Landesverbände unterstützen Piepers Kandidatur als stellvertretende Parteivorsitzende
Die scheidende Generalsekretärin Cornelia Pieper kann beim FDP-Konvent Anfang Mai mit großer Unterstützung für ihre Kandidatur zur stellvertretenden Parteivorsitzenden rechnen. Die fünf ostdeutschen Landesverbände "sehen keine Alternative zu Frau Pieper", so Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow. Auch die beiden nach dem Rücktritt Walter Dörings verbliebenen Vizechefs der Liberalen, Rainer Brüderle und Andreas Pinkwart, unterstützen die Bewerbung: "Ich bin dafür", sagt Brüderle. Pinkwart betont, Pieper habe "maßgeblich zur Wiedererstarkung der FDP im Osten" beigetragen, sie gehöre auch als "kämpferische Frauen- und Bildungspolitikerin ins engere Führungsteam". Vorsichtige Unterstützung kommt sogar aus den Landesverbänden der ärgsten Kritiker Piepers: "Es muss jemand aus dem Osten an die Spitze", fordert etwa der schleswig-holsteinische FDPVorsitzende Jürgen Koppelin. Parteichef Guido Westerwelle will Anfang März entscheiden, wer der von ihm nicht länger unterstützten Generalsekretärin nachfolgt.