Bundesunternehmen gegen Zypries - DER SPIEGEL
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Bundesunternehmen gegen Zypries

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Die von Justizministerin Brigitte Zypries verfügte Offenlegung individueller Managergehälter bei börsennotierten Aktiengesellschaften wollen die Bundesunternehmen blockieren. Eine Veröffentlichung verletze die "Vertraulichkeit von personenbezogenen Daten", sagt Gerd Philipps von der Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb (G.E.B.B.), eine hundertprozentige Tochter des Verteidigungsministeriums. Auch Tobias Metten, Vorstandsassistent der Duisburger Hafen AG, wehrt sich gegen die zwangsweise Offenlegung von Geschäftsführergehältern. "Würden wir unsere Gehälter offen legen, weiß der eine Vorstand, was der andere verdient", klagt Metten. Nach Informationen des Spiegel will Justizministerin Zypries die Bundesfirmen nicht zur Veröffentlichung ihrer Managerbezüge zwingen.