NRW-Grüne gegen rot-grüne Bundesregierung
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Die nordrhein-westfälischen Grünen setzen anders als die Bundesspitze nicht mehr auf ein Berliner Regierungsbündnis mit der SPD. An den Zweifeln an einer erneuten rot-grünen Mehrheit "dürfen wir nicht einfach vorbei argumentieren", schrieben die Landesvorsitzenden Britta Haßelmann und Frithjof Schmidt an die knapp 12.000 Mitglieder. Am 22. Mai, dem Abend der verlorenen NRW-Wahl, hätten Kanzler Gerhard Schröder und SPD-Chef Franz Müntefering "die rot-grüne Koalition und damit auch die Grundlinien der gemeinsam vereinbarten Politik einseitig aufgekündigt". Seither "kokettieren führende Sozialdemokraten offen mit einer Großen Koalition". Dagegen müssten die Grünen vor allem Wähler gewinnen, die zwischen ihnen und der SPD schwankten.