Töpfer lässt Berliner CDU bei Kandidatur zappeln - DER SPIEGEL
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Töpfer lässt Berliner CDU bei Kandidatur zappeln

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Der frühere CDU-Umwelt- und -Bauminister sowie derzeitige Direktor des Umweltprogramms der Uno in Nairobi, Klaus Töpfer, hält die Union der Hauptstadt weiter hin. Die CDU macht sich derzeit Hoffnungen, ihn als Spitzenkandidaten 2006 gegen Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ins Rennen schicken zu können. "Ich kann mir sehr gut ein Leben ohne deutsche Parteipolitik vorstellen", sagte der 67-jährige Professor aber dem SPIEGEL. Zwar habe er nach seinem Wechsel von Bonn nach Nairobi vor sieben Jahren unter "erheblichen Entzugserscheinungen" gelitten, was die deutsche Politik angehe. Mittlerweile jedoch will sich der christdemokratische Umweltexperte "nicht mehr einbinden lassen". Er wolle vielmehr künftig seine internationalen Erfahrungen und seine Sachkenntnisse in globalen ökologischen Fragen nutzen - dazu scheint die Lokalpolitik kaum geeignet. Töpfers Amtszeit bei der Uno läuft im kommenden Februar aus.