Elterngeld "keine Herdprämie" laut von der Leyen - DER SPIEGEL
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Elterngeld "keine Herdprämie" laut von der Leyen

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Das neue Elterngeld, auf das sich die Familienpolitiker in den Koalitionsverhandlungen verständigt haben, solle "keine Herdprämie" werden, erläuterte Ursula von der Leyen (CDU) im SPIEGEL. Die für Anfang 2008 anvisierte Lohnersatzzahlung, die der kinderbetreuende Elternteil im ersten Babyjahr erhalten soll, müsse auch Müttern gewährt werden, die schon bald nach der Geburt wieder an den Arbeitsplatz zurückkehrten. Die designierte Bundesfamilienministerin plädiert in diesem Fall für die Ausgestaltung des Elterngelds als Aufwandsentschädigung in Höhe der Betreuungskosten des Säuglings. Derzeit steht die endgültige Verankerung des Elterngelds im Koalitionsvertrag noch unter Finanzierungsvorbehalt. Es soll 1,5 Milliarden Euro kosten. Die Niedersächsin von der Leyen plant weiterhin, mit 100 Millionen Euro zwei Projekte aus ihrer Heimat bundesweit einzuführen: die frühkindliche Förderung in Härtefällen, bei denen junge Eltern Beistand brauchen, sowie Mehrgenerationenhäuser, in denen sich Jung und Alt gegenseitig unterstützen.