Bundeswehr übernimmt erste Rakete für Eurofighter - DER SPIEGEL
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Bundeswehr übernimmt erste Rakete für Eurofighter

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Mit einem Zeremoniell auf dem Fliegerhorst Laage bei Rostock übernimmt die Bundeswehr diese Woche die erste Waffe für den umstrittenen "Eurofighter". Die Rakete mit der Bezeichnung "Iris-T" soll gegnerische Flugzeuge über eine Distanz von etwa 25 Kilometern abschießen können. Gemessen an anderen Rüstungsprojekten ist dem deutschen Hersteller Diehl BGT Defence mit Iris-T ein Kunststück gelungen: Sogar der Bundesrechnungshof lobt, dass bei der Rakete - beschafft werden 1250 Stück für zusammen rund 550 Millionen Euro - alle Vorgaben für Entwicklungszeit, Kosten und Leistung erfüllt wurden. Die Entwicklung der Hauptwaffe für den Eurofighter - des etwa hundert Kilometer weit reichenden "Meteor"-Flugkörpers - ist hingegen um etwa ein Jahr in Verzug, wie die Rüstungsabteilung des Berliner Wehrressorts beklagt. Ein Grund: Der britisch geführte "Meteor"-Generalunternehmer MBDA und das "Eurofighter"-Konsortium streiten um die Bereitstellung eines Testflugzeugs. Vor 2013 ist mit der "Meteor"-Einführung nun nicht zu rechnen. Auch die Lieferung eines bunkerbrechenden Marschflugkörpers hat sich stark verzögert.