Ferrari-Debakel Japaner übernehmen Verantwortung
Maranello - Bridgestone übernahm heute zumindest die Verantwortung für das desaströse Auftreten Ferraris während des Großen Preises von Malaysia am vergangenen Wochenende, bei dem Schumacher nur auf Platz sieben gelandet war. "Schuld an diesem schlechten Ergebnis waren zweifellos unsere Reifen", sagte Bridgestone-Entwicklungsdirektor Hirohide Hamashima.
Der Japaner sprach gegenüber der italienischen Sporttageszeitung "La Gazzetta dello Sport" von einer "Lehrstunde für Bridgestone". Diese sei jedoch heilsam, weil man aus dem Rennen viel gelernt habe und nun in der Lage sei zu reagieren.
Der neue Ferrari: "Schön ist er - ich hoffe, er ist auch gut"
Bereits für das nächste Rennen am 3. April in Bahrein kündigte Hamashima ein erfolgreicheres Abschneiden des Titelverteidigers an: "Wir setzen darauf, dass wir eine Reihe von neuen Reifen gefunden haben, die uns erlauben, so schnell wie möglich wieder wettbewerbsfähig zu sein."
-
-
1 Min
-
1 Min
-
1 Min
-
2 Min
-
4 Min
-
11 Bilder
Bridgestone sei auch auf ein vorzeitiges Debüt des neuen Ferrari F2005 in Bahrain vorbereitet. "Sollte sich Ferrari entscheiden, den neuen Rennwagen einzusetzen, sind wir in der Lage, die bei den Tests in Mugello ausgewählten Reifen in ausreichender Stückzahl zu liefern", sagte Hamashima.
Die Entscheidung über das Debüt des F2005 fällt in dieser Woche nach Testfahrten im italienischen Mugello. Direkt nach der Krisensitzung, an der auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo teilnahm, drehte Rubens Barrichello heute die ersten Runden. Morgen prüft Michael Schumacher erstmals den neuen Boliden.
Der Brasilianer zeigte sich zufrieden mit den ersten Tests. "Es ist spannend, dieses neue Auto zu testen. Testpilot Luca Badoer hatte ihn mir ausführlich beschrieben. Es ist schön, ihn jetzt endlich ausprobieren zu können", sagte Barrichello.