Hauptsponsor kritisiert 1. FC Köln hart - DER SPIEGEL
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Kritik von Kölns Hauptsponsor "Form und Auftreten ein Armutszeugnis"

Das kommt auch nicht alle Tage vor: Beim 1. FC Köln hat der Hauptsponsor die Spieler und Verantwortlichen scharf angegangen. Die Auftritte würden dem Image schaden, zudem habe der Verein ein massives Führungsproblem. Köln war zuletzt durch die Pleite in Augsburg auf den Relegationsrang abgerutscht.
FC-Kapitän Podolski: Die Kritik in Köln nimmt zu
FC-Kapitän Podolski: Die Kritik in Köln nimmt zu

FC-Kapitän Podolski: Die Kritik in Köln nimmt zu

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Hamburg - Die Talfahrt des 1. FC Köln hat nun auch den Hauptsponsor des Clubs (REWE-Group) zu klaren Worten veranlasst. "Was da derzeit abläuft, das schadet unserem Image, und das kann ich nicht akzeptieren. Form und das Auftreten dieser Mannschaft sind ein Armutszeugnis. Da muss man dringend die Handbremse ziehen", sagte Unternehmens-Chef Alain Caparros dem Kölner "Express".

Caparros fordert von der Vereinsspitze entschlossene Taten zur Bewältigung der Krise. "Wir haben derzeit beim FC ein massives Führungsproblem. Wir brauchen mehr Einigkeit und Schnelligkeit. Im Moment habe ich den Eindruck, jeder spricht für sich", sagte der 55-Jährige.

Köln war am vergangenen Samstag durch die 1:2-Niederlage beim FC Augsburg auf den Relegationsplatz abgerutscht. Dennoch hält der Club an Trainer Ståle Solbakken fest. Statt eines Trainerwechsels sollen einige Veränderungen und eine konzentrierte Vorbereitung auf das kommende Punktspiel am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) gegen Werder Bremen die Wende herbeiführen.

So soll zu den von FC-Geschäftsführer Claus Horstmann am Sonntag in Aussicht gestellten "radikalen Veränderungen" soll laut "Bild"-Zeitung die Absetzung von Kapitän Pedro Geromel gehören. Den Spielern Milivoje Novakovic, Slawomir Peszko und Petit soll sogar der Rausschmiss aus dem Profikader drohen, da sie weit hinter den Erwartungen hinterherhinken und der Stimmung im Team geschadet haben sollen. Personelle Konsequenzen der unüblichen Art - nicht der Trainer, die Mannschaft soll zur Verantwortung gezogen werden.

Der Club allerdings hielt sich bedeckt. "Wir werden uns nicht an Spekulationen beteiligen. Sollte es personelle Konsequenzen geben, werden wir diese mitteilen", sagte Pressespecher Tobias Schmidt.

leh/sid

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