Metzelder kritisiert Hoffenheim - DER SPIEGEL
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Wegen Spieler-Ausmusterung Metzelder kritisiert 1899 Hoffenheim

In seiner Rolle als Vize-Präsident der Fußballspieler-Gewerkschaft hat Ex-Bundesliga-Profi Christoph Metzelder scharfe Kritik an 1899 Hoffenheim geübt. Dass der Club unerwünschte Spieler vom normalen Trainingsbetrieb ausschließe, sei "nicht in Ordnung".
Ex-Profi Metzelder (Archiv): Scharfe Kritik an Hoffenheims Personalpolitik
Ex-Profi Metzelder (Archiv): Scharfe Kritik an Hoffenheims Personalpolitik

Ex-Profi Metzelder (Archiv): Scharfe Kritik an Hoffenheims Personalpolitik

Foto: Martin Meissner/ AP
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Hamburg - Rund einen Monat nach seinem offiziellen Karriereende als Profi-Fußballer meldet sich Christoph Metzelder zu Wort. Der Spielergewerkschafts-Vizepräsident rügte den Bundesligisten 1899 Hoffenheim für dessen Umgang mit den aussortierten Spielern.

"Das ist eine Frage von Recht und Moral. Wenn zwei Seiten einen Vertrag unterschreiben, muss man sich auch daran halten", sagte der 33-Jährige im Interview mit dem TV-Sender "Sky".

Hoffenheim hat einige Spieler, darunter den ehemaligen Nationaltorwart Tim Wiese, in die "Trainingsgruppe 2" abgeschoben. "Das finde ich in der Form nicht in Ordnung", sagte Metzelder, der Vize-Präsident bei der Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VdV) ist.

Hoffenheims Trainer Markus Gisdol hatte seine Profimannschaft zu Beginn der Saisonvorbereitung zweigeteilt. Eine Gruppe von rund 20 Spielern darf seitdem normal am Trainingsbetrieb teilnehmen. Eine zweite Gruppe von Spielern, die keine Rolle mehr in den Planungen des Trainers spielte, muss im Training unter sich bleiben. Sie wird von einem eigens engagierten Honorartrainer angeleitet.

mon/dpa