Transfer perfekt Jan Simak wechselt nach Stuttgart
Hamburg - Simak unterschrieb beim VfB einen Zweijahresvertrag bis 30. Juni 2010. Über die Höhe der Ablöse vereinbarten beide Clubs Stillschweigen, die Nachrichtenagentur sid nennt allerdings die Summe von rund einer Million Euro. Im Falle des - wahrscheinlichen - Abstiegs von Jena in die dritte Liga soll sich der Preis halbieren.
Mittelfeldlenker Simak (l., im Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart): "Ich hatte gute Gespräche"
Foto: APDer 29-Jährige hatte bereits von 2000 bis 2002 in der Bundesliga bei Hannover 96 gespielt und war anschließend für 6,5 Millionen Euro zu Bayer Leverkusen gewechselt. Dort konnte sich der Spielmacher jedoch nicht durchsetzen und kehrte 2003 für sechs Partien zu 96 zurück.
Ein Erschöpfungssyndrom und private Probleme zwangen Simak nach insgesamt 28 Bundesliga-Spielen und fünf Toren zur vorzeitigen Beendigung seines zweiten Engagements in Hannover. Nach drei Jahren bei Sparta Prag wechselte der Mittelfeldspieler Anfang der laufenden Saison dann nach Jena. Dort erzielte er bislang in 27 Zweitliga-Partien sieben Treffer und bereitete acht Tore vor.
"Der VfB Stuttgart war von Anfang an mein Favorit. Ich hatte gute Gespräche mit Trainer Armin Veh und Manager Horst Heldt. Danach war mir klar, dass ich zum VfB gehen möchte", sagte Simak am Montag. Auch Heldt freut sich auf den neuen Lenker des VfB-Spiels: "Wir sind von Simaks Fähigkeiten überzeugt. Er ist im Mittelfeld flexibel einsetzbar und kann unser Spiel noch variabler machen." Der Tscheche hatte in Jena noch einen Vertrag bis 2009, allerdings mit einer Ausstiegsklausel.
Der VfB hatte zuvor bereits Mittelfeldspieler Martin Lanig von Zweitligist SpVgg Greuther Fürth und den österreichischen Junioren-Nationalspieler Clemens Walch (Red Bull Salzburg) für die kommende Spielzeit verpflichtet.
all/sid