Boxen: Arslan verliert blutigen Titelkampf - DER SPIEGEL
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Boxen Arslan verliert blutigen Titelkampf

Neuer WBA-Weltmeister im Cruisergewicht ist Guillermo Jones, der den Deutsch-Türken Firat Arslan durch technischen K.o. in der zehnten Runde besiegte. Vorausgegangen war ein harter Kampf, an dessen Ende ein blutüberströmter Arslan den Schlägen des Herausforderers nichts entgegenzusetzen hatte.
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Hamburg - Profiboxer Firat Arslan hat seinen WM-Titel im Cruisergewicht verloren. Der Deutsch-Türke unterlag bei seiner zweiten Titelverteidigung Pflichtherausforderer Guillermo Jones aus Panama durch technischen K.o. in der zehnten Runde.

Der Ringrichter hatte den Kampf abgebrochen. Arslan war zu diesem Zeitpunkt durch Treffer an der Lippe und Nase blutüberströmt und kassierte zahlreiche Schläge durch Jones. Damit erlitt er im 34. Profikampf seine vierte Niederlage. Der 26-jährige Jones feierte hingegen den 36. Sieg in seinem 41. Fight.

Arslan hatte sich den Titel am 24. November durch einen Sieg gegen Altstar Virgil Hill (USA) geholt und im Mai gegen Darnell Wilson das erste Mal verteidigt.

In einem weiteren WM-Duell eroberte der für den Hamburger Universum-Stall kämpfende Russe Denis Inkin den vakanten WBO-Titel im Supermittelgewicht. Inkin bezwang den Kolumbianer Fulgenzio Zuniga in zwölf Runden nach Punkten (118:110, 117:111, 116:112).

Den WM-Ausscheid im Schwergewicht entschied Juan Carlos Gomez für sich. Der Kubaner, der für den Arena-Boxstall startet, besiegte den für den Universum-Ableger spotlight angetretenen Wladimir Wirtschis (Ukraine) in zwölf Runden einstimmig nach Punkten (117:110, 115:111, 117:109).

Seinen Titel als Interkontinentaler Meister nach WBO-Version im Cruisergewicht konnte der für Spotlight Boxing startende Russe Alexander Alexejew gegen den Amerikaner Rob Colloway verteidigen.

jar/sid/dpa

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