Dirk Nowitzki verteidigt Protest gegen Polizeigewalt - DER SPIEGEL
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NBA Nowitzki verteidigt Protest gegen Polizeigewalt

Basketballstar Dirk Nowitzki hat großes Verständnis für die Proteste im US-Sport gegen Rassismus und Polizeigewalt. Er könnte sich vorstellen, dass auch seine Dallas Mavericks dabei mitmachen.
Basketball-Star Dirk Nowitzki
Basketball-Star Dirk Nowitzki

Basketball-Star Dirk Nowitzki

Foto: LM Otero / AP
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Dirk Nowitzki hat die Debatte nach den Hymnen-Protesten im US-Sport gelobt und will mit seinen Teamkollegen über eine mögliche Reaktion entscheiden. "In diesem Land hat jeder die Freiheit, seine Meinung zu äußern. Deshalb lieben wir dieses Land", sagte der deutsche Basketball-Superstar.

"Wir werden uns als Team treffen und schauen, was wir machen wollen oder wie wir dazu beitragen können, um diese Welt zu einem besseren Platz zu machen. Wenn wir dann etwas tun wollen, muss das ganze Team dabei sein", sagte Nowitzki.

Vor allem im American Football, aber auch im Basketball und im Frauenfußball protestierten Sportler in Amerika zuletzt immer wieder gegen Rassismus und Polizeigewalt. Football-Profi Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers hatte sich während der amerikanischen Hymne demonstrativ hingesetzt und eine landesweite Debatte ausgelöst. Andere Athleten knieten oder hoben ihre rechte Faust.

"Es hat definitiv eine Diskussion in jeder Kabine in Gang gebracht - und das ist wahrscheinlich eine gute Sache", sagte Nowitzki. Für seine Mavs steht das erste Testspiel am 1. Oktober bei den New Orleans Pelicans an, die NBA-Saison beginnt am 25. Oktober.

aha/dpa