Doping: Leipolds Goldmedaille futsch - DER SPIEGEL
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Doping Leipolds Goldmedaille futsch

Ringer Alexander Leipold soll der Olympiasieg von Sydney wegen Dopings aberkannt werden. Diesen Antrag stellte die Medizinische Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) nach einer Sitzung in Lausanne.
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Lausanne - Freistilringer Alexander Leipold aus Schifferstadt war bei seinem Olympiasieg in Sydney gedopt. Dies teilte das Nationale Olympische Komitee (NOK) für Deutschland am Montag mit. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) habe das NOK am Montag in Lausanne bei einer Anhörung darüber informiert, dass dem 31-jährigen Ringer vom VfK Schifferstadt sowohl in der A- als auch in der B-Probe deutlich überhöhte Werte von Nandrolon-Metaboliten nachgewiesen worden sind. Die Medizinische Kommission des IOC hat der IOC-Exekutive empfohlen, Leipold die Goldmedaille abzuerkennen.

"Nandrolon ist ein Mittel, dass ein Ringer nicht nehmen würde", erklärte Leipold nach der Anhörung im IOC-Hauptquartier. "Ich ringe nicht mit Kraft, sondern mit Technik. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich bin noch voller Hoffnung, dass ich die Medaille behalten darf, weil ich nichts genommen habe", so Leipold.

Leipold ist der achte Athlet, der während der Olympischen Spiele positiv getestet wurde. Die IOC-Exekutive gründet ihre Entscheidung in der Regel auf der der medizinischen Kommission.

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