Michael Phelps startet Schwimm-Comeback nach Rücktritt - DER SPIEGEL
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Comebacks im Sport: Play it again

Foto: Christian Petersen / AFP

Große Comebacks im Sport Sie können es nicht lassen

Der US-Star Michael Phelps schwimmt wieder. Er ist nicht der erste erfolgreiche Sportler, der sich nach einem Rücktritt wieder täglich schinden will. Die Hall of Fame der Comebacks - von Katarina Witt bis Michael Schumacher.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Michael Phelps hat allen noch einmal klar gemacht, was sein Standpunkt ist. "I am done - ich bin damit fertig", hat er gesagt. Basta. Das war es mit dem Schwimmen. Er wird nie mehr wiederkommen: "Ich habe alles erreicht, was man erreichen konnte."

Das ist ein gutes Jahr her, Phelps hatte da gerade den Laureus-Award für sein Lebenswerk bekommen, und mittlerweile hat er offensichtlich gemerkt, dass auch mit 18 olympischen Goldmedaillen im Rücken 29 noch kein Alter ist, um ein Lebenswerk abzuschließen.

Also steigt Phelps ab heute wieder ins Wasser, wenn es beim US-Meeting in Mesa im Bundesstaat Arizona um die Jagd auf Rekordzeiten geht. "Ich weiß nicht, was mich dazu gebracht hat. Aber ich habe Spaß", hat Phelps gesagt: "Ich mache das, weil ich es will. Niemand zwingt mich dazu." Nur er selbst.

Der US-Amerikaner ist damit nicht allein. Viele Sportgrößen haben den Phantomschmerz gespürt, nachdem sie ihre Karriere beendet hatten. Und viele von ihnen sind zurückgekommen. Ihrem Ruhm, ihrem Nimbus hat das nicht immer gutgetan.