Mixed Zone Footballstar Vick gesperrt, Clijsters großzügig
Hamburg - Vick hatte sich gestern vor Gericht schuldig bekannt und wurde daraufhin umgehend von der NFL auf unbestimmte Zeit gesperrt. Dem 27-jährigen Spieler der Atlanta Falcons wird vorgeworfen, auf seinem Grundstück jahrelang illegale Hundekämpfe veranstaltet zu haben. Von einem "grausamen Verbrechen" sprach NFL-Chef Roger Goodell: "Die Beteiligung an illegalen Wettspielen widerspricht zudem dem Inhalt ihres Arbeitsvertrags." Vick, der als einer der besten Quarterbacks in der NFL gilt, droht eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren. Der Prozess beginnt im November. Sportartikelhersteller Nike trennte sich inzwischen von Vick, der 2004 in Atlanta einen mit insgesamt 130 Millionen Dollar dotierten Zehnjahresvertrag unterschrieben hatte.
Der frühere Basketballstar Reggie Miller hat nach zweiwöchigem Training sein Comeback abgesagt. "Körperlich hätte ich es durchgestanden. Doch mental war ich einfach nicht hundertprozentig bereit, mich wieder zu quälen. Es ist vorbei", sagte der 41-Jährige, der als Verstärkung für die Boston Celtics im Gespräch war. Der ehemalige Guard der Indiana Pacers ist der beste Dreipunktewerfer in der Geschichte der NBA (2560 erfolgreiche Würfe) und hatte seine Karriere vor zwei Jahren beendet.
Die vom aktiven Tennissport zurückgetretene Kim Clijsters wird aus Dank an ihre Anhänger 10.000 Fans in den Vergnügungspark Bobbejaanland einladen. Dafür hat die US-Open-Siegerin von 2005 den bei Antwerpen gelegenen Park für einen Tag komplett gemietet. Die 10.000 kostenlosen Eintrittskarten werden bei einem von dem belgischen Magazin "Dag Allemaal" veranstalteten Wettbewerb verlost.
Der Ausbruch der Pferdegrippe hat Australiens Rennbahnbetrieb eine Woche vor Start der Galoppsaison zum Erliegen gebracht. Vorerst wurden alle Bahnen für drei Tage geschlossen und sämtliche Pferde, Mulis und Esel in die Ställe verbannt. Die Anordnung wird von speziellen Polizeikräften überwacht. Nachbar Neuseeland schloss bereits seine Grenzen für Pferde, die aus Australien kommen. "Jeder Tag kostet die Industrie Millionen, aber es geht nicht anders", sagte Australiens Landwirtschaftsminister Peter McGauran. Dieser hatte die Sperre angeordnet, nachdem bei 16 Pferden in Sydney Symptome der für Menschen ungefährlichen Krankheit aufgetaucht waren.
hut/sid/dpa