US-Profiliga: Fronten in der NBA sind verhärtet - DER SPIEGEL
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US-Profiliga Fronten in der NBA sind verhärtet

Die Verhandlungen sind festgefahren: Die nordamerikanische Basketball-Liga NBA und die Profispieler sind sich im Arbeitskampf noch keinen Schritt näher gekommen. Die Profis sehen sich bereits nach Engagements in Europa um.
NBA-Stars Nowitzki, Kidd: Ungewissheit über die kommende Saison
NBA-Stars Nowitzki, Kidd: Ungewissheit über die kommende Saison

NBA-Stars Nowitzki, Kidd: Ungewissheit über die kommende Saison

Foto: HANS DERYK/ REUTERS
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Hamburg - Im Arbeitskampf zwischen der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA und den Spielern ist keine Einigung in Sicht. Die ersten Verhandlungen seit der Aussperrung der Spieler, dem sogenannten Lockout, vor einem Monat brachten keine Fortschritte. Damit ist weiter fraglich, ob die Saison wie geplant in drei Monaten beginnen kann.

Liga-Chef David Stern äußerte sich nach den dreistündigen Gesprächen in New York skeptisch. "Ich bin nicht optimistisch. Ich sehe nicht, dass die Spieler ernsthaft diskutieren wollen", sagte Stern auf die Frage, ob beim Streit um die Aufteilung der Einnahmen von 4,3 Milliarden Dollar eine Lösung in Sicht sei.

Der Sprecher der Profis, Derek Fisher, sagte: "Uns ist klar, dass wir noch sehr weit auseinander sind. Aber ohne Treffen würde es überhaupt keinen Fortschritt geben." Der Aufbauspieler der Los Angeles Lakers fügte hinzu, es gebe keine neuen Vorschläge, er halte weitere Zusammenkünfte im August aber für möglich.

Der alte Tarifvertrag war zum 30. Juni ausgelaufen, zahlreiche Top-Spieler erwägen mittlerweile Engagaments in Europa, um die Zeit bei einem Lockout zu überbrücken. Der Basketball-Weltverband (Fiba) hatte zuletzt ein mögliches Engagement der NBA-Spieler in anderen Clubs und den Nationalmannschaften abgesegnet, falls die neue Saison in Nordamerika verspätet beginnen oder sogar ausfallen sollte.

Während die National Football League (NFL) ihren Tarifstreit zuletzt rechtzeitig beilegen konnte, droht in den NBA-Verhandlungen weiterer Stillstand, weil viele Clubs laut der Liga Verluste machen und daher nicht zu Zugeständnissen bereit sind. Deutschlands Superstar Dirk Nowitzki vom Meister Dallas Mavericks hatte auch wegen der festgefahrenen Lage in der NBA zugesagt, bei der Europameisterschaft für Deutschland zu spielen.

aha/dpa/sid

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