Schicksale im Schatten der Arbeitslosenstatistik: Armes Deutschland - DER SPIEGEL
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Schicksale im Schatten der Arbeitslosenstatistik Armes Deutschland

Sendung vom Sonntag, 27. Januar, RTL Armes Deutschland - Schicksale im Schatten der Arbeitslosenstatistik Operation Maulwurf - wie Otto Schily in die V-Mann-Falle tappte Krieg der Sterne - warum Asteroiden der Erde immer wieder gefährlich nahe kommen Besserwisser in St. Moritz - Besserverdienende geben Tipps zur Arbeitsmarktlage Abseits der Zivilisation - im rechtlichen Niemandsland von Guantanamo Bay
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Armes Deutschland - Schicksale im Schatten der Arbeitslosenstatistik

Die Zahl, an der sich Kanzler Schröder messen lassen wollte, lautete 3,5 Millionen. Im Januar des Wahljahres 2002 sind in Deutschland 4,3 Millionen Menschen ohne Job und Arbeitslosigkeit das Wahlkampfthema Nummer eins. mehr...


Operation Maulwurf - wie Otto Schily in die V-Mann-Falle tappte

Es ist eine Blamage für den demokratischen Rechtsstaat und nicht die erste Schlappe für die Schlapphüte - in den letzten Jahren lief schon so mancher rechtsextreme Helfer des Verfassungsschutzes aus dem Ruder. mehr...


Krieg der Sterne - warum Asteroiden der Erde immer wieder gefährlich nahe kommen

Es wäre die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte gewesen. In relativ kurzer Entfernung ist Anfang Januar ein Asteroid an der Erde vorbeigerauscht. mehr...


Besserwisser in St. Moritz - Besserverdienende geben Tipps zur Arbeitsmarktlage


Die Champagnerlaune lässt sich die Hautevolee im Schnee auch angesichts von fast vier Millionen Arbeitslosen nicht verderben. Der Tenor der Botschaft von der Spitze der Berge jedoch ist klar: Mangelnder Wille zur Arbeit, die fehlende Moral und gnadenloses Schmarotzertum gefährden den Sozialstaat Deutschland. Wenn man die "Ausbeuter des Wohltätigkeitsstaates auf nette Weise eliminieren könnte", so ein Erholungssuchender im berühmtesten Ski-Ort des Engadins, wären bereits 50 Prozent des Problems gelöst.




Abseits der Zivilisation - im rechtlichen Niemandsland von Guantanamo Bay


Angekettet, kurzgeschoren und akustisch wie sensorisch isoliert fristen 158 Taliban und mutmaßliche Al-qaida-Mitglieder ihr Dasein im Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba. In Drahtverschlägen von 1,80 mal 2,40 Meter warten sie auf eine Entscheidung. Was vielen ein klarer Beweis von Folter und Verletzung der Menschenrechte ist, gilt dem US-Regierungsberater Richard Perle als "vernünftige, humane und vollkommen richtige Behandlung" von Gefangenen. Guantanamo Bay scheint trotz heftiger weltweiter Proteste noch immer rechtliches Niemandsland zu sein, auf dem die Amerikaner ihr ganz eigenes Exempel statuieren.