Justizposse um zwei Knastbrüder Familienhilfe hinter Gittern
Über zehn Monate saß Norbert K. im Knast, dann flog der Schwindel auf. Eigentlich hätte sein Bruder Rudi einsitzen sollen, doch der hatte draußen wichtige Geschäfte zu machen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Schon im Kindesalter hatten sie sich geschworen, im Notfall eisern zusammenzuhalten. Als Bordellchef Rudi K., der jüngere der beiden Brüder, dann wegen Zuhälterei verurteilt wurde und ins Gefängnis sollte, beschließen die beiden, dass Norbert die Strafe für ihn absitzt. Zum beiderseitigen Vorteil: Rudi führt seine Geschäfte weiter, der Gelegenheitsarbeiter Norbert soll großzügig entschädigt werden. Lange sah es so aus, als würde der Plan glücken, bis ein Zufall die die Brüder auffliegen ließ.
SPIEGEL TV über zwei Brüder, die den Hamburger Strafvollzug fast ein Jahr lang an der Nase herumgeführt haben.
STRAFVOLLZUG
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