Auf den Spuren skrupelloser Mädchenhändler Rumänien, Kosovo, Deutschland
Solche Ermittlungserfolge bleiben meist ohne spürbare Folgen für die skrupellosen Hintermänner des schmutzigen Geschäfts. Die Strukturen des Menschenhandels sind nur schwer zu zerschlagen. Die internationale Zuhälterei ist nicht nur brutaler, sondern auch raffinierter geworden. Schlepperbanden nutzen Serbien und das Kosovo als Haupttransitländer für den Handel mit Frauen und Mädchen. Für bis zu 5000 Euro werden sie in Westeuropa verkauft.
Einmal in den Fängen der Menschenhändler, die sich normalerweise als Arbeitsvermittler tarnen, sind die Frauen aller Möglichkeiten eines Ausstiegs beraubt. Die "Besitzer" der Prostituierten verfügen in der Regel über gute Beziehungen zu den jeweiligen Zoll- und Polizeibehörden und brutalste Drohungen rauben den oft vielfach vergewaltigten und zur Prostitution gezwungenen Frauen jegliche Bewegungsfreiheit.
SPIEGEL TV über die Elendsprostitution an der Armutsgrenze.
PROSTITUTION
Goldgrube Balkanroute
Serbien ist zum Haupttransitweg für den Handel von Frauen und Mädchen geworden. Die Opfer kommen aus Russland, der Ukraine, Moldawien, Rumänien und Bulgarien. mehr...
FRAUENHANDEL
Nachschub für die Provinz
Die Prostitution auf dem flachen Land boomt. Um die Nachfrage zu befriedigen, werden immer mehr Frauen aus Osteuropa angeheuert und in Deutschland von Bar zu Bar verschickt - wie die Lettin Swetlana G., die durch eine Kleinanzeige in die Hände von Menschenhändlern geriet. mehr...
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