Warum der Einsatz der Uno-Inspektoren zum Scheitern verurteilt ist Mission Impossible
Mit etwa 110 Inspektoren versucht die Uno, ein Land von der Größe Frankreichs zu durchsuchen. Massenvernichtungswaffen oder Hinweise auf die Entwicklung solcher Waffen haben sie bislang nicht gefunden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Dass sich daran, auch nach einer Verlängerung der Mission, etwas ändern wird, darf bezweifelt werden. Der Irak ist einfach zu groß, die Zahl der Inspektoren zu gering und in einigen Fällen mangelt es ihnen wohl auch an der nötigen Qualifikation.
Vor diesem Hintergrund ist es besonders schwer zu verstehen, warum die Vereinten Nationen solange wartete, bis sie um Hilfe in Form von Luftüberwachung bat. Erst Anfang Januar bestellte die Uno bei der Bundeswehr die Aufklärungsdrohne "Luna X-2000" - einen unbemannten Flugkörper, der in Lage ist, kleinste Details am Boden zu erkennen. Einsatzbereit ist das Hightech-Wunder aus einer Fabrik im bayerischen Penzberg frühestens Ende Februar.
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