Wie Saddams Gegner für den Sturz des Diktators kämpfen: Aufmarschgebiet Nordirak - DER SPIEGEL
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Wie Saddams Gegner für den Sturz des Diktators kämpfen Aufmarschgebiet Nordirak

Trotz der brutalen Unterdrückung durch das Regime von Saddam Hussein befürworten längst nicht alle Kurdenorganisationen im Nordirak eine direkte Kriegsbeteiligung an der Seite der USA.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Im Nordosten des Irak, an der Grenze zum Iran, hält die islamistische Gruppe Ansar-e Islam (Helfer des Islam) einen ganzen Landstrich unter ihrer Kontrolle. Nach Einschätzung der Amerikaner wird Ansar-e Islam von Saddam Hussein unterstützt und ist somit das mögliche Bindeglied zwischen dem Diktator in Bagdad und dem Terrornetz al-Qaida. Die Fundamentalisten führen seit langem einen erbitterten Kampf mit den anderen kurdischen Gruppen um die Vorherrschaft in der Region.

In der Bevölkerung ist die Angst vor Angriffen der irakischen Armee groß - das Giftgasmassaker von 1988 in Halabdscha mit 5000 Toten ist nicht vergessen. Für eine solche Attacke brauche Saddam keine Raketen, da reiche schon Artillerie, sagen die Kurden. Groß sind aber auch die Befürchtungen der nach staatlicher Unabhängigkeit strebenden kurdischen Opposition, bei den Weichenstellungen für die Nach-Saddam-Ära von Amerikanern und Türken übergangen zu werden.

SPIEGEL TV-Reporter Asiem El Difraoui hat sich im Nordirak umgeschaut.






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