Das geheime US-Training der Exil-Iraker in Ungarn Von der Puszta nach Bagdad
Der Grund dafür liegt am Dorfrand und ist wohl einer der am derzeit besten gesichertsten Orte Ungarns. Auf der US-Militärbasis von Taszar bilden Experten der US-Armee Exil-Iraker für die Zeit nach Saddam Hussein aus. Die Freiwilligen, die aus allen Teilen der Welt in die Puszta geflogen werden, sollen später als Verbindungsleute zur irakischen Bevölkerung, als Dolmetscher und als Verwaltungsexperten in ihre Heimat zurückkehren. In dem US-Lager werden sie auch militärisch geschult - allerdings nur zur Selbstverteidigung, wie es offiziell heißt.
Details über die Zahl der Exil-Iraker und deren Ausbildung geben die Amerikaner nicht preis. Auch die Menschen in Taszar erfahren nichts über das Treiben hinter den hohen Stacheldrahtzäunen. Von den Einwohnern des Dorfs werden die Abgesandten des großen Nato-Bruders nicht immer positiv empfangen - so mancher fürchtet, dass Taszar nun Ziel von Terroristen werden könnte. Die US-Armee gewährte jetzt erstmals Einblick in das Ausbildungslager der Exil-Iraker.
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