Feuerinferno Portugal im Ausnahmezustand
Portugal gehört normalerweise nicht zum Einsatzgebiet von Polizeihauptkommsissar Gerd Fiedler. Doch seit dieser Woche ist das anders. Der Bundesgrenzschutzmann und seine Kollegen bekämpfen auf der iberischen Halbinsel einen besonders heimtückischen Feind: das Feuer.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Seit zwei Wochen wüten in Portugal die schlimmsten Waldbrände seit Jahrzehnten. Mit drei Hubschraubern unterstützen die deutschen BGS-Beamten portugiesische Einsatzkräfte. Bislang kamen bei den Bränden 15 Menschen ums Leben. Über 150.000 Hektar Wald wurden vernichtet. 3000 Feuerwehrleute sind rund um die Uhr im Einsatz.
SPIEGEL TV-Reporter Steffen Haug hat die BGS-Flieger und die portugiesischen Feuerwehrleute beim Kampf gegen die Flammenhölle begleitet.
SAHARA-GLUT
Verheerende Feuer, verbogene Eisenbahnschienen
Allerorten fängt der ausgedörrte Wald Feuer, die Flammen rasen im D-Zug-Tempo voran. In Portugal sind am Dienstag zwei weitere Menschen verbrannt. Auch in Spanien, Frankreich, Russland, Kroatien und Deutschland sind die Feuerwehren im Dauereinsatz. mehr...
UNWETTER
Blitz-Inferno entfacht Feuerwalzen
Schwere Gewitter mit 1500 Blitzen haben innerhalb von 24 Stunden 218 neue Brände in den trockenen Wäldern der kanadischen Provinz British-Columbia verursacht. Feuerwehrleute, Soldaten und freiwillige Helfer kämpfen jetzt bereits an mehr als 1000 Fronten gegen die vernichtenden Feuerwalzen. mehr...
Sehen sie außerdem im SPIEGEL TV Magazin:
Waldbrände, Hitzekoller und Badespaß -
Deutschland im Klimawandel?
Der amerikanische Gulag -
George Bush rechnet mit mutmaßlichen Terroristen in Guantanamo ab
Zurück zur Übersicht