Kopftuch-Urteil Die Mär von der Integration
Vor dem Bundesverfassungsgericht ging es am vergangenen Mittwoch um mehr als nur ein Kopftuch. Das Gerichtsverfahren um die Kopfbedeckung einer muslimischen Lehrerin zeigt die Grenzen des gesellschaftlichen Willens zur Integration fremder Kulturen in Deutschland.
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In Karlsruhe ging es um die Gleichbehandlung von Religionen und um die Offenheit gegenüber der drittgrößten Glaubensgemeinschaft in Deutschland. Das höchste deutsche Gericht hatte zu entscheiden, wie mit dem alltäglichen Glaubensbekenntnis der Angehörigen fremder Religionen in Deutschland umgegangen wird.
SPIEGEL TV-Reporter haben mit jungen Muslimen in
Deutschland gesprochen, Moscheen und Koranschulen besucht. Sie beobachteten
den Islamunterricht an einer Berliner Grundschule, sprachen mit Lehrern und
den Betreibern einer religiösen Webseite. Ihr Fazit: In Deutschland ist
längst eine muslimische Parallellgesellschaft entstanden, die von
Integration nicht viel wissen will.
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