Windkraft-Förderung: Viel heiße Luft - DER SPIEGEL
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Windkraft-Förderung Viel heiße Luft

Bis zum Jahr 2020 soll ein Fünftel des deutschen Stroms aus erneuerbaren Energiequellen stammen, der Großteil davon aus Windkraft. Jeden Tag werden in Deutschland drei Windräder aufgestellt, doch deren Finanzierung ist umstritten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wie die Pilze sprießen die Hightech-Mühlen in Deutschland aus dem Boden. Und damit das auch so bleibt, fließen jährlich mehr als drei Milliarden Euro in die Förderung der Windenergie. Diese Summe wird dann auf alle Stromkunden umgelegt. Doch das Projekt, das nicht nur ökonomisch ausgesprochen bedenklich ist, hat auch seine ökologischen Tücken. Denn dass die Windkraft die Umwelt tatsächlich entlastet, ist eine bis heute unbewiesene Behauptung.

Jeder Euro, der in die Windräder fließt, fehlt bei anderen Umweltschutzprojekten. Profitieren kann von der Windenergie zurzeit nur der Kapitalanleger. Dem versüßt Vater Staat die Investition in so genannte Windparkfonds mit einmaligen Steuerabschreibungen.

Andreas Dieste und Nicole Mikulasch sind für SPIEGEL TV einer ziemlich windigen Umweltpolitik nachgegangen.







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