Auf Irak-Patrouille: Der nicht enden wollende Blitzkrieg - DER SPIEGEL
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Auf Irak-Patrouille Der nicht enden wollende Blitzkrieg

Eric Brown ist 24 Jahre alt und kommandiert eine Einheit der 82. Airborne Rangers. Der Auftrag der US-Soldaten: Husaiba unter ihre Kontrolle bringen. Die Stadt an der irakisch-syrischen Grenze gilt als ein Zentrum des Widerstandes gegen die amerikanischen Besatzer.
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Die Soldaten patrouillieren in der Stadt, durchsuchen Häuser nach Aufständischen, heben Waffenlager aus. SPIEGEL TV zeigt Bilder eines Kamerateams, das Eric Brown und seine Männer eine Woche lang begleiten konnte. Dabei entstanden spektakuläre Aufnahmen vom gefährlichen Alltag der Soldaten. Denn die Spirale der Gewalt dreht sich im Irak immer schneller.

Von 30 bis 35 Feindberührungen pro Tag spricht das US-Militär in seiner jüngsten Statistik. Und das sechs Monate nach dem offiziellen Ende der Kampfhandlungen. 156 US-Soldaten wurden seitdem getötet. Jüngster Höhepunkt der Gewaltwelle: Der Angriff auf das Hauptquartier des italienischen Truppenkontingents im Südirak mit mindestens 26 Toten. Die USA reagieren mit der Operation "Iron Hammer". Mit dem Eisernen Hammer soll der irakische Widerstand zerschlagen werden.







NACHKRIEGSORDNUNG


Amerikaner wollen im Juni die Macht übergeben

Die USA und der von ihnen berufene provisorische Regierungsrat im Irak haben einen Zeitplan für die Übertragung der Souveränität an die Iraker vereinbart. Danach soll die amerikanische Besatzung Ende Juni kommenden Jahres enden und eine provisorische Regierung die volle Souveränität erlangen. mehr...





SPIEGEL-DOSSIER


Die Rache der Besiegten

Dem US-Militär gelang es in kürzester Zeit, den Irak zu besiegen und den Diktator Sadam Hussein in die Flucht zu schlagen. Der Wiederaufbau des eroberten Zweistromlandes und die Errichtung eines politischen Systems nach westlichem Muster erweist sich hingegen als schwierig. Droht dem US-Präsidenten George W. Bush ein zweites Vietnam?





EINSATZ IM IRAK


Ausländische Soldaten und Polizisten

140.000 amerikanische und 11.000 britische Besatzungssoldaten sind derzeit im Irak stationiert. Zudem haben etwa zwei Dutzend andere Länder mehr als 13.000 Mann entsandt. Im Folgenden dokumentiert SPIEGEL ONLINE die Beteiligung der einzelnen Staaten an der Besatzung. mehr...





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