Jagd auf Flüchtlinge: Amerikas private Grenzpolizei - DER SPIEGEL
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Jagd auf Flüchtlinge Amerikas private Grenzpolizei

Chris Simcox nimmt seinen Präsidenten beim Wort. "Seid wachsam und meldet Verdächtiges", hat George W. Bush nach den Anschlägen vom 11. September 2001 den Amerikanern geraten. Deswegen ist die Grenzpatrouille für Simcox patriotische Pflicht.
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Der 42-jährige Simcox ist Anführer von "Civil Homeland Defense". Die selbst ernannten Grenzschützer jagen in der Wüste Arizonas illegale Einwanderer, die von Mexiko in die USA gelangen wollen. Simcox' Truppe ist nicht die einzige, die Grenzpolizei spielt. Die "American Border Patrol" arbeitet mit Videoüberwachung, setzt sogar selbst gebaute Drohnen zwecks Aufklärung ein.

Menschenrechtler beobachten das Treiben in der Wüste Arizonas mit Sorge. Sie werfen den Freizeit-Grenzern Rassismus und Gewalt vor. In der Kritik vor allem die Männer der "Ranch Rescue". Sie tragen Tarnuniform und halten Verdächtige gern solange in Schach, bis die Grenzpolizei eintrifft. SPIEGEL TV-Reporterin Karin Assmann über private Grenzpatrouillen nach Wildwest-Manier.


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