Rekonstruktion einer Massenkarambolage: Tod im Nebel - DER SPIEGEL
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Rekonstruktion einer Massenkarambolage Tod im Nebel

Alle Jahre wieder. Im Herbst beginnt die Nebelsaison und auf bundesdeutschen Straßen kommt es verstärkt zu Karambolagen. Bei einem Autounfall auf der A1 wurden jüngst zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?


 


Gegen 6.30 Uhr hatte der Fahrer eines Opel Vectra die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Das Fahrzeug schleuderte in den Grünstreifen, überschlug sich mehrmals, flog über die Leitplanke auf die Fahrbahn und blieb dort auf dem Dach liegen.

Die beiden Insassen konnten leicht verletzt aus dem Wrack klettern. Bevor sie aber die Unfallstelle absichern konnten, rasten drei weitere Autos in den Vectra, der durch Frühnebel erst spät zu erkennen war. Ein älteres Ehepaar, das in die Unfallstelle raste, wurde getötet; zwei weitere Fahrzeuge durch Trümmer beschädigt.

Unangemessene Geschwindigkeit ist die Ursache für die meisten Unfälle im Nebel. Am ersten Sonntag des neuen Jahres krachten auf der A7 in Bayern 140 Autos im Nebel ineinander. Die Bilanz: zwei Tote, Dutzende von Verletzten. Polizeibeamte versuchen, die Unfallursache zu klären, Versicherungsmitarbeiter den Schaden zu erfassen. Einige Opfer und Hinterbliebene werden ein Leben lang unter diesem Unfall leiden.




AUTOBAHNUNFÄLLE

Rasend ins Jenseits

Auf deutschen Autobahnen sind im vergangenen Jahr mehr Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen als 1998. Häufigste Unfallursache war zu hohes Tempo. Insgesamt wurden 1999 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden 911 Menschen getötet. Das sind 108 Personen oder 13 Prozent mehr als 1998. mehr...

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